Risse im Haus sind häufig harmlos – etwa feine Schwind- oder Putzrisse. Sie können aber auch auf ernste Ursachen wie Setzungen oder Standsicherheitsprobleme hindeuten. Ob harmlos oder gefährlich, klärt ein Bausachverständiger mit Messung und Rissbeobachtung statt Vermutung.

Harmlose und ernste Risse im Vergleich

Merkmal Eher harmlos Ernst zu nehmen
Breite Fein, unter ca. 0,2 mm Breit, über ca. 1 mm, wachsend
Verlauf Oberflächlich im Putz Diagonal, durch das Mauerwerk
Entwicklung Bleibt gleich Wird länger oder breiter
Begleitzeichen Keine Klemmende Türen, Feuchte, Setzung

Wann Sie einen Sachverständigen hinzuziehen sollten

  • Wenn Risse breiter werden oder sich ausbreiten
  • Bei diagonalen Rissen über Fenster- oder Türecken
  • Wenn zugleich Türen oder Fenster klemmen
  • Nach Baumaßnahmen in der Nachbarschaft
  • Vor dem Kauf einer Immobilie mit sichtbaren Rissen

Wie der Sachverständige Risse bewertet

  • Vermessung von Breite, Länge und Verlauf
  • Rissbeobachtung über die Zeit (Gipsmarken / Rissmonitor)
  • Beurteilung der Ursache: Schwinden, Setzung oder Statik
  • Nachvollziehbare Einschätzung und Handlungsempfehlung

Risse beurteilen lassen: 07181 2699854

Autor: Stefan Klaus Ritter, Bausachverständiger – Bausachverständigenbüro SKR, Römmelgasse 6, 73614 Schorndorf.