Ein Immobilienmakler vermittelt den Verkauf und wird in der Regel vom Verkäufer beauftragt. Ein Bausachverständiger prüft die Immobilie dagegen neutral im Interesse des Käufers und deckt Mängel auf, die im Verkaufsexposé oft fehlen. Beide haben unterschiedliche Aufgaben – für den Käufer ist die unabhängige Prüfung entscheidend.

Makler und Bausachverständiger im Vergleich

Kriterium Immobilienmakler Bausachverständiger
Aufgabe Vermittlung und Verkauf Prüfung von Zustand und Mängeln
Interesse Meist im Auftrag des Verkäufers Neutral, im Auftrag des Käufers
Fokus Vermarktung und Abschluss Bausubstanz, Mängel, Sanierungskosten
Nutzen für Käufer Zugang zum Objekt Schutz vor Fehlkauf, Verhandlungsbasis

Warum Käufer einen eigenen Sachverständigen brauchen

  • Versteckte Mängel werden sichtbar, bevor Sie unterschreiben
  • Die Einschätzung ist unabhängig von Verkaufsinteressen
  • Sanierungskosten werden realistisch eingeschätzt
  • Sie erhalten eine fundierte Grundlage für die Preisverhandlung

So ergänzen sich beide

Der Makler bringt Sie zum Objekt, der Bausachverständige sorgt dafür, dass Sie wissen, was Sie kaufen. Am besten nehmen Sie den Sachverständigen schon zur Besichtigung mit.

Unabhängig prüfen lassen: 07181 2699854

Autor: Stefan Klaus Ritter, Bausachverständiger – Bausachverständigenbüro SKR, Römmelgasse 6, 73614 Schorndorf.