Der Blower-Door-Test misst die Luftdichtheit eines Gebäudes. Ein Gebläse erzeugt Über- und Unterdruck, wodurch undichte Stellen aufgespürt werden. Der Test deckt Leckagen auf, bevor sie zu
Energieverlust, Zugluft oder Feuchteschäden führen – und ist bei Neubau und Förderung oft vorgeschrieben.
Was der Blower-Door-Test misst
- Luftwechselrate der Gebäudehülle (n50-Wert)
- Undichte Anschlüsse an Fenstern, Türen und Durchdringungen
- Leckagen in Dampfsperre und Dachanschlüssen
- Stellen, an denen warme Luft entweicht und Feuchte eindringt
Wann ist er sinnvoll oder vorgeschrieben?
- Bei Neubauten zum Nachweis nach Gebäudeenergiegesetz (GEG)
- Als Voraussetzung für viele Förderungen (z. B. KfW/BEG)
- Nach energetischer Sanierung
- Bei Zugluft, kalten Räumen oder unklarem Energieverlust
- Vor Ablauf der Gewährleistung zur Mängelsicherung
Ablauf
- Einbau des Messgebläses in eine Außentür
- Messung bei Über- und Unterdruck
- Ortung der Leckagen, auf Wunsch mit Thermografie
- Nachvollziehbares Messprotokoll mit Ergebnissen
Blower-Door-Test anfragen: 07181 2699854
Autor: Stefan Klaus Ritter, Bausachverständiger – Bausachverständigenbüro SKR, Römmelgasse 6, 73614 Schorndorf.